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	<title>GroNova Academy</title>
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	<description>Wachstum ist unser Versprechen</description>
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		<title>Der Grazer Ansatz</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 15:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prozessmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://www.gronova.org/blog/der-grazer-ansatz/">Der Grazer Ansatz</a></p><p>Das Prinzip „Wertschöpfungsmaschine“ – Grazer Ansatz für Prozess- und Organisationsgestaltung. Wenn von ganzheitlicher Methodik in der Organisationslehre, von Business-Reengineering oder Prozessmanagement die Rede ist, dann kommt man um den Grazer Ansatz für Prozess- und Organisationsgestaltung nicht herum. Untermauert wird diese &#8230; <a href="http://www.gronova.org/blog/der-grazer-ansatz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/admin/">admin</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gronova.org/blog/der-grazer-ansatz/">Der Grazer Ansatz</a></p><h2>Das Prinzip „Wertschöpfungsmaschine“ – Grazer Ansatz für Prozess- und Organisationsgestaltung.</h2>
<div style="text-align: justify;">Wenn von ganzheitlicher Methodik in der Organisationslehre, von Business-Reengineering oder Prozessmanagement die Rede ist, dann kommt man um den Grazer Ansatz für Prozess- und Organisationsgestaltung nicht herum. Untermauert wird diese Aussage dadurch, dass mehr als 15 Jahre später die Nachfrage nach Gastvorlesungen durch den geistigen Vater dieser Methodik nicht abreisst.In den Jahren 1994 bis 1999 hat Dr. Andreas Suter als Professor am Institut für Unternehmensführung und Organisation an der TU Graz einen neuartigen, objektorientierten Ansatz entwickelt, der treffend mit &#8220;Wertschöpfungsmaschine&#8221; umschrieben ist. Das Anwenden dieser Methodik garantiert, dass Unternehmensstrategien ihre Stosskraft dadurch entwickeln, dass strategiegerechte Organisations- und Prozessmodelle abgeleitet und umgesetzt werden.<a href="http://www.gronova.org/publikationen/vortrag/2012-03-12%20Gastvorlesung%20TU%20Graz%20(Suter).pdf"><img class="alignleft" style="border-image: initial; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width: 20px; border-color: white; border-style: solid;" title="Grazer Ansatz als praxisorientierter Vortrag online" src="http://www.gronova.org/wp-content/uploads/Grazer-Ansatz1-300x255.jpg" alt="" width="240" height="204" /></a></div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;">Lesen Sie den aktuellen <a href="http://www.gronova.org/publikationen/vortrag/2012-03-12%20Gastvorlesung%20TU%20Graz%20(Suter).pdf">Vortrag zum Grazer Ansatz für Prozess- und Organisationsgestaltung</a> jetzt online.</div>
<div style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></div>
<div style="text-align: justify;">Unter Lesestoff finden Sie die Bücher zum Thema <a href="http://gronova.org/lesestoff">&#8220;Wertschöpfungsmaschine&#8221;</a> und weitere <a href="http://gronova.org/lesestoff">Fachartikel</a>, welche die erfolgreiche Anwendung des Ansatzes in der Praxis dokumentieren.</div>
<div style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></div>
<div style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></div>
<div style="text-align: justify;"><strong>Zur Historie:</strong><br />
Entwicklung des Grazer Ansatz für Prozess- und Organisationsgestaltung an der TU Graz; (<em>Wissenschaftliche Teams</em>)</div>
<div style="text-align: justify;">
<p><strong>Graz 1994-1999:</strong></p>
<ul>
<li>Grundkonzepte der „Wertschöpfungsmaschine“ und Vorgehensmodell; <em>Christian Haas, Jörg Kainz, Dietmar Schantin, Andreas Suter, Chris Tipotsch, Michael Zechner</em></li>
<li>Verifizierung in mehr als 100 studentischen Arbeiten und rund 30 Reengineering-Projekten</li>
</ul>
<p><strong>Zürich 1999-2003:</strong></p>
<ul>
<li>Anwendung des Grazer Ansatzes auf Innovationsprozess: „Innovationsmaschine“; <em>Thierry Lalive, Tim Sauber, Denise Schaad, Andreas Suter, Hugo Tschirky</em></li>
</ul>
<p><strong>St. Gallen 2006-2009:</strong></p>
<ul>
<li>Integration des Grazer Ansatzes in den St. Galler-Ansatz PROMET; <em>Frank Höning, Hubert Österle, Andreas Suter</em></li>
</ul>
<p><strong>Graz seit 2007:</strong></p>
<ul>
<li>Wiederaufnahme, Status des Prozessmanagement in der Praxis; <em>Markus Kohlbacher</em></li>
</ul>
<p><strong><br />
</strong></p>
</div>
<p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/admin/">admin</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Arbeitsteilung</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 17:49:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Suter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prozessmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Delegation]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://www.gronova.org/blog/arbeitsteilung/">Arbeitsteilung</a></p><p>Unsere Welt ist ohne Arbeitsteilung nicht mehr vorstellbar. Aber es gibt sie nicht umsonst! Überall werden Aufgaben aufgesplittet und auf einzelne Personen, Teams, Abteilungen oder gar Firmen verteilt. Doch die Arbeitsteilung ist – schon rein ökonomisch – nicht kostenfrei zu &#8230; <a href="http://www.gronova.org/blog/arbeitsteilung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/andreas-suter/">Andreas Suter</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gronova.org/blog/arbeitsteilung/">Arbeitsteilung</a></p><p><strong>Unsere Welt ist ohne Arbeitsteilung nicht mehr vorstellbar.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aber es gibt sie nicht umsonst! Überall werden Aufgaben aufgesplittet und auf einzelne Personen, Teams, Abteilungen oder gar Firmen verteilt. Doch die Arbeitsteilung ist – schon rein ökonomisch – nicht kostenfrei zu haben. Ob zwischen Personen, Prozessen oder Organisationseinheiten, die Arbeitsteilung ist immer mit Schnittstellen verbunden. Und die Frage, ob es sich lohnt, eine Arbeit zu teilen, ist immer die gleiche:</p>
<p><strong>Überwiegen die Vorteile den Aufwand?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Oft lassen wir uns spontan vom Bauchgefühl leiten, aber auch je nach persönlichen Erfahrungen und Vorlieben zu bestimmten Arbeitsteilungen verleiten. Leider nicht immer zum Besten. Wir können uns der optimalen Arbeitsteilung auch rational nähern und die Vorteile bzw. den Aufwand der Arbeitsteilung untersuchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die <em>Delegation </em>oder Auslagerung<em> </em>ist ein passendes Modell dazu. Stellen wir uns eine 1-Person-Firma vor. Diese Person führt alle Aktivitäten selber aus, die es braucht, um beispielsweise einen Kundenwunsch zu erfüllen. Durch Wachstum ist sie in der Lage, eine weitere Person zu beschäftigen und ausgewählte Aktivitäten zu delegieren. Zwischen den beiden Personen wird eine einfache Auftraggeber-Auftragnehmer-Beziehung (wie sie auch extern im Kunden-Lieferanten-Verhältnis üblich ist) eingerichtet. Wie sollen nun die anfallenden Arbeiten aufgeteilt, bzw. wie soll delegiert werden?</p>
<p style="text-align: justify;">Optimal ist, die zu delegierenden Aktivitäten so auszuwählen, dass das Verhältnis der Vorteile zum Aufwand maximiert wird:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;"><strong>Delegationsvorteile:</strong> Aus langfristiger Perspektive ergeben sich die Delegationsvorteile aus <em>Volumeneffekten</em> aufgrund von Bündelung beim Auftragnehmer, aus <em>Lernkurveneffekten </em>aufgrund vielfacher Erfahrungen des Auftragnehmers, aber auch aus der <em>Komplexitätsreduktion</em> beim Auftraggeber, nämlich delegierte Tätigkeiten nicht ausführen zu müssen. Auch lange Wege zu Betriebsmitteln, welche nicht einfach verschiebbar sind, können eine Delegation begünstigen. Möglicherweise kommen noch kurzfristige Ersparnisse beim Auftraggeber dazu, weil er nicht über die Ressourcen oder Kompetenzen verfügt, die Aufgabe professionell selber zu erledigen, und diese erst aufbauen müsste.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Schnittstellen- bzw. Delegationsaufwand:</strong> Bei den Aufwänden lassen sich wiederkehrende und einmalige unterscheiden. <em>Wiederkehrender Aufwand</em> umfasst, den konkreten Auftrag zu vereinbaren, nämlich auftraggeberseitig klar zu spezifizieren und auftragnehmerseitig zu verstehen. Diese Vereinbarung kann aus einem einfachen Zuruf, einem kurzen Auftragszettel oder gar einer umfangreichen Leistungsbeschreibung mit Termin und Lieferbedingungen bestehen. Zum andern gehört zur Delegation, auftragnehmerseitig die erbrachte Leistung zu übergeben bzw. auftraggeberseitig zu übernehmen. Dabei wird auch überprüft, ob die Leistung tatsächlich der Vereinbarung entspricht. Darüber hinaus entsteht noch ein <em>einmaliger Aufwand</em>, die Arbeit zu „organisieren“ bzw. zu teilen, d.h. die Schnittstelle mit den Austauschmodalitäten zu vereinbaren, ebenso den Auftragnehmer auch dazu zu qualifizieren. Je nach dem fällt beim Auftraggeber noch Aufwand zur Auftragsüberwachung an, auch wenn es sich dabei bloss um qualitätsicherende Vorkehrungen handelt.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.gronova.org/wp-content/uploads/Delegation.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2342" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; margin-right: 4px;" title="Arbeitsteilung " src="http://www.gronova.org/wp-content/uploads/Delegation.jpg" alt="" width="959" height="384" /></a></p>
<p><strong>Fünf Schlussfolgerungen der Arbeitsteilung</strong></p>
<p>Was können wir daraus für die Arbeitsteilung in einer Organisation schliessen:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Arbeitsteilung lohnt sich dort, wo der wiederkehrende Schnittstellen- bzw. Delegationsaufwand gering ist, d.h. die Auftragübergabe an den Auftragnehmer und die Leistungsübernahme möglichst einfach sind. Die einfache Auftraggeber-Auftragnehmer-Beziehung erfüllt diese Bedingung. Interessanterweise sind gerade auch hier die Vorteile maximal, weil Auftragnehmer und Auftraggeber unabhängig und entkoppelt von einander ihre Vorteile aus der Zusammenarbeit optimieren können.</li>
<li style="text-align: justify;">Umgekehrt: Ist die Leistungsvereinbarung aufwändig, dann lohnt sich die Arbeitsteilung selten. Auf jeden Fall sollte in diesem Fall die Arbeitsteilung so verändert werden, dass der Schnittstellenaufwand stark reduziert wird.</li>
<li style="text-align: justify;">Unklare Aufträge, Auftragsänderungen, wechselseitige Störungen, usw. schaffen ungeeignete Schnittstellen und torpedieren die Vorteile.</li>
<li style="text-align: justify;">Nur wiederholte Arbeitsteilungen rechnen sich wirklich. Der einmalige Aufwand, eine Schnittstelle einzurichten, übersteigt meistens die Vorteile, weil die Lernkurveneffekte, häufig aber auch die Volumeneffekte ausbleiben. Nicht umsonst spricht man von  „eingespielter Zusammenarbeit“ bei langjährig funktionierender Arbeitsteilung.</li>
<li style="text-align: justify;">Der (einmalige und wiederkehrende) Schnittstellen- bzw. Delegationsaufwand beschreibt dem minimalen Koordinationsaufwand, der in jeder arbeitsteiligen Organisation entsteht. Arbeitsteilung bedeutet also auch unproduktiver Overhead, welcher durch die Delegationsvorteile in der Wertschöpfung erst kompensiert werden muss.</li>
</ol>
<p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/andreas-suter/">Andreas Suter</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Case-Management-Teams</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 17:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Suter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prozessmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Case Management Team]]></category>
		<category><![CDATA[Case Manager]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://www.gronova.org/blog/case-management-teams/">Case-Management-Teams</a></p><p>Papier ist geduldig. Prozesse zu definieren ist das eine; Prozesse dann auch umzusetzen, scheint etwas ganz anderes zu sein. Dieser Eindruck wird durch die physische Begehung eines Prozessablaufs vermittelt: Trotz eindrücklicher Prozessbeschreibung von der Annahme der Kundenbestellung bis zur Auslieferung &#8230; <a href="http://www.gronova.org/blog/case-management-teams/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/andreas-suter/">Andreas Suter</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gronova.org/blog/case-management-teams/">Case-Management-Teams</a></p><p><strong>Papier ist geduldig.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Prozesse zu definieren ist das eine; Prozesse dann auch umzusetzen, scheint etwas ganz anderes zu sein. Dieser Eindruck wird durch die physische Begehung eines Prozessablaufs vermittelt: Trotz eindrücklicher Prozessbeschreibung von der Annahme der Kundenbestellung bis zur Auslieferung wird weiterhin arbeitsteilig gearbeitet. Einer Menschenkette gleich bleiben die funktional spezialisierten Mitarbeiter entlang des Prozesses organisiert; und sie nennen sich „prozessorientiert“. Darum sieht in solchen Unternehmen auch niemand weiteren Umsetzungsbedarf – vor allem in den administrativen Bereichen nicht.</p>
<p>Warum tun sich viele Unternehmen schwer, die Geschäftsprozesse konsequent in die Arbeitsorganisation umzusetzen?</p>
<p><strong>„Case-Management-Team“ für echte Prozessorientierung.</strong></p>
<p>Die Ausgangslage bzw. alternative Arbeitsorganisationen sind klar:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;"><strong>Funktionale Arbeitsorganisation:</strong> Die Arbeitsteilung erfolgt nach den bisherigen Spezialitäten bzw. Organisationseinheiten. Die funktionale Spezialisierung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen steht weiterhin im Mittelpunkt. An den Übergabestellen findet zwar ein erster Abgleich statt, und man spricht oft von „Nahtstellen“, doch mehr als rasche und flexible Bearbeitung der anfallenden Aufgaben wird nicht verlangt. Ausser Selbständigkeit werden an die Mitarbeiter keine grundlegend neue Anforderungen gestellt.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>„Case-Team“:</strong> Das „Case-Team“ ist für die Bearbeitung „end-to-end“ zuständig. Eigentliche Übergaben finden innerhalb des Prozesses nicht mehr statt. Wie sich das Team anfallende Arbeiten organisiert, wird in der Regel dem Team überlassen. Das „Case-Team“ ist gesamthaft für das Prozessergebnis verantwortlich. Obschon die individuellen Interessen und Fähigkeiten berücksichtigt werden, stellt diese Arbeitsorganisation grosses Interesse am multifunktionalen Arbeiten, Stellvertretungen sowie hohe Teamfähigkeiten voraus. Je nach Autonomiegrad des „Case-Teams“, nimmt der Gruppendruck im Team zu. In letzter Konsequenz weist das Team nicht nur Arbeiten zu, sondern entscheidet auch über die Zugehörigkeit einzelner Teammitglieder. Diese Arbeitsform ist mancherorts unter dem Begriff „Gruppenarbeit“ bekannt.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>„Case-Manager“:</strong> Der „Case-Manager“ ist als Individuum „end-to-end“-zuständig für den Prozessfall und verantwortet allein das Prozessergebnis. Als „Case-Manager“ verfügt er über alle multifunktionalen Fähigkeiten, welche für die selbständige Bearbeitung nötig sind. Und falls erforderlich, trifft der „Case Manager“ Entscheidungen selbständig. Diese Arbeitsorganisation stellt sehr hohe Anforderungen an die Mitarbeiter betreffend Multifunktionalität, Selbständigkeit und persönlicher Flexibilität.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.gronova.org/wp-content/uploads/Case-team.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2336" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; margin-right: 4px;" title="Case-Management-Teams" src="http://www.gronova.org/wp-content/uploads/Case-team.jpg" alt="" width="958" height="217" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Viele prozessorientierte Unternehmen haben den Ansatz des „Case-Teams“ umgesetzt. Für den Ansatz des individuellen „Case-Managers“ wären die personellen Voraussetzungen nicht gegeben gewesen. Nichtsdestotrotz stellt auch das „Case-Team“ hohe Anforderungen an die einzelnen Mitarbeiter. Denn im multifunktionalen Team müssen sich die bisherigen Spezialisten zu Multifunktionären entwickeln. Wie rasch von der funktionalen Spezialisierung ausgehend, vollwertige „Case-Teams“ realisiert werden können, hängt von den vorhandenen Fähigkeiten ab: je solider die individuellen Fähigkeiten sind, desto rascher findet die Entwicklung zum jeweiligen Multifunktionär statt – erfahrungsgemäss nicht Jahre, aber Monate.</p>
<p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/andreas-suter/">Andreas Suter</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die Krux der Schnittstelle</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 17:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Suter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prozessmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessketten]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessschnittstelle]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://www.gronova.org/blog/die-krux-der-schnittstelle/">Die Krux der Schnittstelle</a></p><p>Organisation hat vor allem mit Arbeitsteilung zu tun. Demnach geht es bei der Organisationsgestaltung um die Fragen WER WAS und allenfalls WIE zur Wertschöpfung beiträgt. Die Krux der Schnittstelle. Doch in der Praxis führt diese Sicht meistens zu personenzentrierten Aufbauorganisationen. Die &#8230; <a href="http://www.gronova.org/blog/die-krux-der-schnittstelle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/andreas-suter/">Andreas Suter</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gronova.org/blog/die-krux-der-schnittstelle/">Die Krux der Schnittstelle</a></p><p style="text-align: justify;">Organisation hat vor allem mit Arbeitsteilung zu tun. Demnach geht es bei der Organisationsgestaltung um die Fragen WER WAS und allenfalls WIE zur Wertschöpfung beiträgt.</p>
<p><strong>Die </strong><strong>Krux der Schnittstelle.</strong></p>
<p>Doch in der Praxis führt diese Sicht meistens zu personenzentrierten Aufbauorganisationen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Aufgaben werden an die Präferenzen und Kompetenzen der vorgesehenen Stelleninhaber angepasst. So gesehen steht dann eher die Verteilung von Ansehen, Einfluss und Macht als die Arbeitsteilung im Vordergrund.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus einer ganz anderen Sicht, sozusagen derjenigen des Fotonegativs, ergibt sich ein ganz anderer Bezug zur Organisationsgestaltung, nämlich die <em>Schnittstellen </em>zwischen den Organisationseinheiten. Aus Sicht der Arbeitsteilung stellt sich dann als primäre Frage: WO befinden sich in den Wertketten welche <em>Schnittstellen</em>? Denn wo immer geteilt wird, entstehen Schnittstellen. Gewiss werden auch in der personenzentrierten Organisation die Schnittstellen thematisiert, doch dann werden sie oft als „Nahtstellen“ bezeichnet, um zur guten Zusammenarbeit zu motivieren oder die Problematik der Schnittstelle einfach zu kaschieren.</p>
<p><strong>Lange Ketten? Starke Verästelung?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Frage nach den Schnittstellen führt zum eigentlichen Kernproblem ineffizienter Organisationen: Lange – oft verästelte – Abwicklungsketten zahlreicher Schnittstellen. Betriebliche Leerläufe und Reibereien, Verspätungen, Missverständnisse und letztlich ungenügende Qualität sind die Folgen.</p>
<p><a href="http://www.gronova.org/wp-content/uploads/Lange-Ketten.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2331" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 15px;" title="Lange Prozessketten" src="http://www.gronova.org/wp-content/uploads/Lange-Ketten.jpg" alt="" width="958" height="382" /></a></p>
<p>Dem Kernproblem der <em>„langen Kette oder starken Verästelung“</em> sind drei Phänomene eigen:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;"><strong>„Stafetten-Lauf“:</strong> Der Auftrag wird an den Schnittstellen nicht an den richtigen Ort weitergeleitet; er bleibt irgendwo liegen oder geht im schlimmsten Fall sogar verloren. Die Möglichkeit, dass sich der Auftrag in der Organisation verliert, steigt mit der Anzahl Schnittstellen überproportional; „wo steckt denn der Auftrag?“</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>„Stille Post“:</strong> An jeder Schnittstelle entsteht Informationsverlust. Nicht nur nebensächliche, auch wichtige Informationen für die Auftragsbearbeitung werden an den Schnittstellen missverstanden oder nicht richtig weitergeleitet. Die Problematik besteht darin, dass die Informationsverluste kumuliert werden; am Schluss der Kette stellt man fest, „so war‘s nicht gemeint“.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>„Flickenteppich“:</strong> Die Bearbeitung in den einzelnen Arbeitsstationen wird lokal optimiert, durch Stapelung gebündelt und nach eigenen Gesichtspunkten modifiziert, die ausgeführten Bearbeitungsschritte stimmen nicht exakt zu den vorangehenden oder nachfolgenden; Nachbearbeitungen sind nötig, weil „es einfach nicht zusammenpasst“.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Alle drei Phänomene haben also die Eigenschaft, dass deren Auswirkungen entlang der Kette verstärkt werden. Wirksamste Gegenmassnahme ist die Verkürzung der Kette, d.h. drastische Reduktion der Schnittstellenzahl. „Aus einer Hand“ bzw. „End-to-end“-Verantwortung sind die Stichworte. Und als weitere Massnahme sind die verbleibenden Schnittstellen so zu gestalten, dass inhärente Rückkopplungen entstehen, um möglichst früh an Ort und Stelle gegen vorkommende Abweichungen einwirken zu können. Die einfache Auftraggeber-Auftragnehmer-Beziehung stellt eine solche Schnittstelle dar. Spätestens bei der Rückgabe an den Auftraggeber, stellt dieser fest, ob der Auftrag richtig und pünktlich ausgeführt wurde.</p>
<p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/andreas-suter/">Andreas Suter</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Prozessorientierung</title>
		<link>http://www.gronova.org/blog/prozessorientierung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=prozessorientierung</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 17:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Suter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prozessmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Fliessbandfertigung]]></category>
		<category><![CDATA[Fliessfertigung]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessorientierung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://www.gronova.org/blog/prozessorientierung/">Prozessorientierung</a></p><p>„Prozessorientierung“ ist seit Jahren in aller Munde. Trotzdem ist es erst wenigen Unternehmen gelungen, daraus nachhaltige Vorteile zu erzielen. Warum ist das so? Die betrieblichen Abläufe werden in den meisten Fällen ohne Anpassungen der Aufbauorganisation optimiert. Oder allgemeiner formuliert: Die &#8230; <a href="http://www.gronova.org/blog/prozessorientierung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/andreas-suter/">Andreas Suter</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gronova.org/blog/prozessorientierung/">Prozessorientierung</a></p><p style="text-align: justify;">„Prozessorientierung“ ist seit Jahren in aller Munde. Trotzdem ist es erst wenigen Unternehmen gelungen, daraus nachhaltige Vorteile zu erzielen. Warum ist das so?</p>
<p style="text-align: justify;">Die betrieblichen Abläufe werden in den meisten Fällen ohne Anpassungen der Aufbauorganisation optimiert. Oder allgemeiner formuliert: Die Ablauf- bzw. Aufbauorganisation werden unabhängig von einander und nach gegensätzlichen Kriterien festgelegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade die Methoden der kontinuierlichen Verbesserungen wie beispielsweise Kaizen, Six Sigma, TQM zielen auf Ablaufoptimierungen in bestehenden Strukturen und schliessen Anpassungen der aufbauorganisatorischen Strukturen – wenn nicht explizit, so doch implizit – aus. Während die Abläufe <em>objektorientiert</em> und dem Arbeitsfluss folgend ausgerichtet, vereinfacht oder geglättet und wertvernichtende Tätigkeiten eliminiert werden, bleibt die Aufbauorganisation <em>verrichtungsorientiert</em> bzw. funktional spezialisiert, um von der Lernkurve zu profitieren.</p>
<p><strong>Erfolge am laufenden Band oder die u<strong>nbrauchbare Metapher vom</strong><strong> Fliessband für Prozessmanagement.</strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Erfolge des Fliessbandes in der Vergangenheit scheinen diesen Ansätzen recht zu geben. Die Fliessbandfertigung ist eine Weiterentwicklung der Fliessfertigung. Bei der Fliessfertigung (oder auch Reihenfertigung genannt) werden Betriebsmittel nach dem Bearbeitungsablauf organisiert aufgestellt, die Bearbeitung in einzelne Arbeitsschritte zerlegt und Arbeitsplätze so angeordnet, wie es die sachlogische Abfolge der Arbeitsgänge für die Bearbeitung erfordert (also in der Reihenfolge der Arbeitsschritte).</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Fliessbandproduktion als konsequenteste Ausprägung der Fliessfertigung wird zusätzlich in die Arbeitsteilung eingegriffen, die einzelnen Arbeitsgänge werden möglichst feingranular zerlegt und auf wenige Handgriffe oder Bearbeitungsschritte bzw. auf eine sehr enge Spezialisierung reduziert. In der klassischen Form werden an einer Arbeitsstation genau determinierte Handgriffe wiederholt und so höchstmögliche Lernkurveneffekte erzielt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Materialtransport zwischen den einzelnen Arbeitsstationen erfolgt mit Hilfe verketteter Fördersysteme (zum Beispiel Förderbändern) in der Losgrösse 1. Und in der Verwaltung finden sich die Merkmale des Fliessbandes in der Automatisierung der vielen Übergaben mittels Workflow-Management-Systemen.</p>
<p><strong>Die Voraussetzungen fehlen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Doch wir sind meistens weit davon entfernt, die Voraussetzungen für Fliessbandfertigung zu erfüllen, nämlich (1) permanent das Gleiche und (2) in konstanten Mengen zu erzeugen. Weder das variantenfreie Massenprodukt noch die konstante Nachfrage gibt es heute – zumindest für die hiesigen Betriebsstätten – nicht mehr. Stattdessen sind die Produkte und Dienstleistungen sehr variantenreich, und die jeweilige Nachfrage ist weitgehend unplanbar.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Folge sind die Arbeitsflüsse und die Bearbeitungsschritte sowohl inhaltlich als auch zeitlich höchst variantenreich. Und die personelle Auslastung an den einzelnen Arbeitsstationen ist noch dazu hohen Schwankungen unterworfen. Stellen Variantenvielfalt und die Schwankungen allein schon eine hohe Herausforderung dar, kommt noch ein Problemherd bei den Übergaben dazu: Je variantenreicher und schwankender die Bearbeitungsaufträge sind, desto wahrscheinlicher entstehen Missverständnisse. Mit der wachsenden Zahl der Übergaben durch zu detaillierte Arbeitsteilung explodiert die Fehlerhäufigkeit erst recht.</p>
<p><strong>Die Lösung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wirkungsvolle Prozessorientierung muss zunächst die Übergaben adressieren. Dabei genügt es allerdings nicht, die Übergaben qualitativ zu optimieren, einige Klärungen herbeizuführen, Checklisten zu vereinbaren oder zur besseren Zusammenarbeit zu motivieren. Vielmehr muss die Anzahl von Übergaben radikal reduziert und die verbleibenden Übergaben sind neu zu platzieren.</p>
<p><a href="http://www.gronova.org/wp-content/uploads/Fliessband.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2326" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; margin-right: 15px;" title="Die Metapher vom Fliessband" src="http://www.gronova.org/wp-content/uploads/Fliessband.jpg" alt="Die unbrauchbare Metapher vom Fliessband" width="959" height="387" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Dies bedeutet aber, die Prinzipien des Fliessbandes zu überwinden, manche Arbeitsteilungen aufzuheben und vor allem in die Aufbauorganisation einzugreifen; d.h. Abteilungen, Bereiche, usw. zusammenzuführen oder neu zuzuschneiden.</p>
<p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/andreas-suter/">Andreas Suter</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Prozessautobahnen</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 16:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Suter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prozessmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessautobahn]]></category>
		<category><![CDATA[Prozesse managen]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessmodell]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://www.gronova.org/blog/prozessautobahne/">Prozessautobahnen</a></p><p>Unsere Leistungen sollen immer besser, genauer, günstiger, schneller und umfassender sein. Für jedes Unternehmen sind diesbezüglich die Herausforderungen in den letzten 10 Jahren gestiegen. Wir haben Personalbestand, Standorte, Strukturen, Prozesse und Systeme erweitert, Organisationen ausgebaut, um mithalten zu können und &#8230; <a href="http://www.gronova.org/blog/prozessautobahne/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/andreas-suter/">Andreas Suter</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gronova.org/blog/prozessautobahne/">Prozessautobahnen</a></p><p style="text-align: justify;">Unsere Leistungen sollen immer besser, genauer, günstiger, schneller und umfassender sein. Für jedes Unternehmen sind diesbezüglich die Herausforderungen in den letzten 10 Jahren gestiegen. Wir haben Personalbestand, Standorte, Strukturen, Prozesse und Systeme erweitert, Organisationen ausgebaut, um mithalten zu können und das Wachstum zu absorbieren.</p>
<p><strong>Eine Unsicherheit bleibt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Doch: Sind unsere Leistungen  im Vergleich zu den Wettbewerbern tatsächlich besser, genauer, günstiger, schneller und umfassender geworden? Eher selten gab es spürbare Verbesserungen. Die Frage drängt sich auf, ob die bestehenden Prozess- und Organisationsmodelle noch angemessen oder bereits veraltet sind.</p>
<p><strong>Die Anzeichen mehren sich</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt viele Anzeichen, dass es nicht mehr rund läuft: Kundenreklamationen, Verspätungen oder Sondereinsätze, um das Tagesgeschäft pünktlich zu erledigen, Fehlplanungen, allgemeine Hektik, Liegengebliebenes, steigende Kosten und sinkende Margen.</p>
<p style="text-align: justify;">In den meisten Fällen hat es damit zutun, dass die Prozesse den neuen Herausforderungen nicht mehr genügen. Erkennen lässt sich das einfach durch die Beobachtung konkreter Auftragsabläufe – vor allem dann, wenn dies mit einer physischen Begehung von der Auftragsabnahme bis zur Auslieferung geschieht:</p>
<p style="text-align: justify;">Ähnlich dem täglichen Verkehrsstau bleiben Kundenaufträge im innerbetrieblichen Dickicht stecken. Spricht man mit den Beteiligten, wird dies bestätigt. Es gibt viele und immer neue Schleichwege, klare Anweisungen und Zuständigkeiten fehlen.</p>
<p><strong>Autobahnen statt Irrwege</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer schnell und sicher vorankommen will, braucht freie Fahrt und eindeutige Wegweiser. Das gilt auch für Prozesse. Werden diese strategisch geplant und als <em>Prozessautobahnen</em> ausgebaut, schaffen sie Ordnung und einfache Abläufe, Orientierung und klare Zuständigkeiten.</p>
<p><a href="http://www.gronova.org/wp-content/uploads/Prozessautobahn.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2321" style="margin-top: 4px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Prozessautobahnen statt Irrwege" src="http://www.gronova.org/wp-content/uploads/Prozessautobahn.jpg" alt="Prozessautobahnen statt Irrwege" width="958" height="447" /></a></p>
<p>Solche Prozessautobahnen bringen folgende Vorteile:</p>
<ul>
<li>Direkt ans Ziel: Mehrwert für den Kunden und Kundenzufriedenheit</li>
<li>Vortritt für Kundenaufträge</li>
<li>Durchgängigkeit ohne Umsteigen</li>
<li>Wenige und klar geregelte Zu- und Abfahrten für interne und externe Zulieferungen</li>
<li>Getrennte Spuren für unterschiedliche Kundenanliegen</li>
</ul>
<p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/andreas-suter/">Andreas Suter</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Prinzip „Wertschöpfungsmaschine&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 10:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Komplexität]]></category>
		<category><![CDATA[Grazer Ansatz]]></category>
		<category><![CDATA[Komplexitätsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschöpfungsmaschine]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://www.gronova.org/blog/das-prinzip-wertschoepfungsmaschine/">Das Prinzip „Wertschöpfungsmaschine&#8221;</a></p><p>Das Prinzip „Wertschöpfungsmaschine“ – Grazer Ansatz für Prozess- und Organisationsgestaltung Wenn von ganzheitlicher Methodik in der Organisationslehre, von Business-Reengineering oder Prozessmanagement die Rede ist, dann kommt man um den Grazer Ansatz für Prozess- und Organisationsgestaltung nicht herum. Untermauert wird diese &#8230; <a href="http://www.gronova.org/blog/das-prinzip-wertschoepfungsmaschine/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/admin/">admin</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gronova.org/blog/das-prinzip-wertschoepfungsmaschine/">Das Prinzip „Wertschöpfungsmaschine&#8221;</a></p><p>Das Prinzip „Wertschöpfungsmaschine“ – Grazer Ansatz für Prozess- und Organisationsgestaltung</p>
<div>Wenn von ganzheitlicher Methodik in der Organisationslehre, von Business-Reengineering oder Prozessmanagement die Rede ist, dann kommt man um den Grazer Ansatz für Prozess- und Organisationsgestaltung nicht herum. Untermauert wird diese Aussage dadurch, dass mehr als 15 Jahre später die Nachfrage nach Gastvorlesungen durch den geistigen Vater dieser Methodik nicht abreisst.In den Jahren 1994 bis 1999 hat Dr. Andreas Suter als Professor am Institut für Unternehmensführung und Organisation an der TU Graz einen neuartigen, objektorientierten Ansatz entwickelt, der treffend mit &#8220;Wertschöpfungsmaschine&#8221; umschrieben ist. Das Anwenden dieser Methodik garantiert, dass Unternehmensstrategien ihre Stosskraft dadurch entwickeln, dass strategiegerechte Organisations- und Prozessmodelle abgeleitet und umgesetzt werden.</p>
<p>Das Prinzip der Wertschöpfungsmaschine wurde ebenfalls als &#8220;Innovationsmaschine&#8221; übernommen, um bessere, marktgerechte Produkte zu entwickeln.</p>
<p><a href="http://www.gronova.org/publikationen/vortrag/2012-03-12%20Gastvorlesung%20TU%20Graz%20(Suter).pdf"><img class="alignleft size-medium wp-image-2200" title="Grazer Ansatz" src="http://www.gronova.org/wp-content/uploads/Grazer-Ansatz1-300x255.jpg" alt="" width="300" height="255" /></a><br />
Hier finden Sie den neuesten <a href="http://www.gronova.org/publikationen/vortrag/2012-03-12%20Gastvorlesung%20TU%20Graz%20(Suter).pdf">Vortrag zum Grazer Ansatz für Prozess- und Organisationsgestaltung.</a></p>
<p>Unter Lesestoff finden Sie die beiden Bücher zum Thema <a href="http://gronova.org/lesestoff">&#8220;Wertschöpfungsmaschine&#8221;</a> und weitere <a href="http://gronova.org/lesestoff">Fachartikel</a>, welche die erfolgreiche Anwendung des Ansatzes in der Praxis dokumentieren.</p>
<p><strong>Zur Historie:</strong><br />
Entwicklung des Grazer Ansatz für Prozess- und Organisationsgestaltung an der TU Graz; (<em>Wissenschaftliche Teams</em>)</p>
<p><strong>Graz 1994-1999:</strong></p>
<ul>
<li>Grundkonzepte der „Wertschöpfungsmaschine“ und Vorgehensmodell; <em>Christian Haas, Jörg Kainz, Dietmar Schantin, Andreas Suter, Chris Tipotsch, Michael Zechner</em></li>
<li>Verifizierung in mehr als 100 studentischen Arbeiten und rund 30 Reengineering-Projekten</li>
</ul>
<p><strong>Zürich 1999-2003:</strong></p>
<ul>
<li>Anwendung des Grazer Ansatzes auf Innovationsprozess: „Innovationsmaschine“; <em>Thierry Lalive, Tim Sauber, Denise Schaad, Andreas Suter, Hugo Tschirky</em></li>
</ul>
<p><strong>St. Gallen 2006-2009:</strong></p>
<ul>
<li>Integration des Grazer Ansatzes in den St. Galler-Ansatz PROMET; <em>Frank Höning, Hubert Österle, Andreas Suter</em></li>
</ul>
<p><strong>Graz seit 2007:</strong></p>
<ul>
<li>Wiederaufnahme, Status des Prozessmanagement in der Praxis; <em>Markus Kohlbacher</em></li>
</ul>
</div>
<p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/admin/">admin</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die situative Teambildung ist keine Lösung für das Projekt</title>
		<link>http://www.gronova.org/blog/die-situative-teambildung-ist-keine-loesung-fuer-das-projekt/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-situative-teambildung-ist-keine-loesung-fuer-das-projekt</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 15:21:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Jabas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wachstumstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Lösungsgeschäft]]></category>
		<category><![CDATA[Rolle und Verantwortlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[situative Teambildung]]></category>
		<category><![CDATA[strukturelle Teambildung]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstumstipp]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://www.gronova.org/blog/die-situative-teambildung-ist-keine-loesung-fuer-das-projekt/">Die situative Teambildung ist keine Lösung für das Projekt</a></p><p>Die Rollenklärung zwischen „Kundenverantwortlicher“ und „Lösungsverantwortlicher“ leuchtet ein. Doch diese mit den bestehenden Leistungsträgern im Vertriebs- und Projektbereich konsequent umzusetzen, schafft Kopfzerbrechen. Denn die individuellen Stärken und Schwächen sind breit gefächert, Lücken und Überlappungen sind denkbar. Also pragmatische Kompromisse? Rücksicht auf &#8230; <a href="http://www.gronova.org/blog/die-situative-teambildung-ist-keine-loesung-fuer-das-projekt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/paul-jabas/">Paul Jabas</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gronova.org/blog/die-situative-teambildung-ist-keine-loesung-fuer-das-projekt/">Die situative Teambildung ist keine Lösung für das Projekt</a></p><div>
<p>Die Rollenklärung zwischen „Kundenverantwortlicher“ und „Lösungsverantwortlicher“ leuchtet ein. Doch diese mit den bestehenden Leistungsträgern im Vertriebs- und Projektbereich konsequent umzusetzen, schafft Kopfzerbrechen. Denn die individuellen Stärken und Schwächen sind breit gefächert, Lücken und Überlappungen sind denkbar. Also pragmatische Kompromisse? Rücksicht auf individuelle Befindlichkeiten?</p>
<p>Naheliegend wäre die situative Teambildung, wo die individuellen Stärken und Schwächen je nach Kunde und konkreter Problemstellung kombiniert werden. Klar lassen sich die Rollen individuell im Team finden, auch wenn die Stärken überlappen. Aber was soll geschehen, wenn sich zwei Leistungsträger ungenügend ergänzen und eine Lücke entsteht?</p>
<p><strong>Die situativen Teambildung hat zwei gravierende Nachteile:</strong> Erstens bestehen keine einheitlichen Rollen. Dadurch wird das Management erschwert. Einheitliche Zielvorgaben sind nicht möglich, einheitliche Verständnisse über Kundenverantwortung bzw. Lösungsverantwortung können nicht geschaffen werden. Schlimmer noch, es werden immer Kompetenz-Lücken und -Überlappungen entstehen, welche meistens zu spät – wenn‘s schon brennt – geschlossen bzw. geklärt werden.</p>
<p>Zweitens haben die situativ gebildeten Rollen keinen Bestand. Immer wieder müssen diese Rollen gefunden und die Verantwortlichkeiten vereinbart werden – ein aufwändiger Vorgang. Und weil das eine Mal die Stärken genügen und die Schwächen kompensiert werden, das andere Mal aber nicht, fehlt eine klare Richtung für die persönliche Weiterentwicklung. Soll sich jemand mehr hinsichtlich Kundenbetreuung- oder Lösungskompetenz entwickeln? Oder gar beides?</p>
<p><a href="http://www.gronova.org/wp-content/uploads/Strukturelle-und-Situative-Teambildung.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-2182" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 14px; margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Strukturelle und Situative Teambildung" src="http://www.gronova.org/wp-content/uploads/Strukturelle-und-Situative-Teambildung-1024x232.jpg" alt="" width="620" height="140" /></a></p>
<p><strong>Die strukturelle Festlegung von Rollen und Verantwortlichkeiten hat diese Nachteile nicht.</strong> Die Rollen und Verantwortlichkeiten werden mit der Schnittstelle „messerscharf“ geklärt – und zwar einheitlich und beständig. Denn die Bereichsgrenzen sind festgelegt. Damit lassen sich die Rollen und Verantwortlichkeiten so etablieren, dass sie eingeübt und vor allem perfektioniert werden können.</p>
<p>Die einheitliche und beständige Schnittstelle schafft die Voraussetzung für das im Lösungsgeschäft so wichtige Vier-Augen-Prinzip: Weder der Kundenverantwortliche noch der Lösungsverantwortliche können von einander unabhängig agieren. Zudem entsteht Orientierung; alle im Unternehmen wissen über die Rollen und Verantwortlichkeiten im konkreten Geschäftsfall bescheid, weil sie unabhängig von den involvierten Personen festgelegt sind.</p>
<p>Darüber hinaus wird auch Verlässlichkeit für die Leistungsträger geschaffen, weil ihre persönliche Rolle und Verantwortlichkeit über den Geschäftsfall hinaus geregelt sind; die Richtung, wohin sie sich persönlich weiterentwickeln müssen, ist definiert, nämlich die eigene Rolle zu perfektionieren. Und solange sie noch nicht über ausreichende Stärken verfügen, werden sie von ihren internen Bereichskollegen unterstützt.</p>
</div>
<p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/paul-jabas/">Paul Jabas</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Im Lösungsgeschäft liegt die Entscheidungskompetenz an der Basis</title>
		<link>http://www.gronova.org/blog/im-loesungsgeschaeft-liegt-die-entscheidungskompetenz-an-der-basis/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-loesungsgeschaeft-liegt-die-entscheidungskompetenz-an-der-basis</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 16:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Suter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wachstumstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungskompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsträger]]></category>
		<category><![CDATA[Lösungsgeschäft]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationsstruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstumstipp]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://www.gronova.org/blog/im-loesungsgeschaeft-liegt-die-entscheidungskompetenz-an-der-basis/">Im Lösungsgeschäft liegt die Entscheidungskompetenz an der Basis</a></p><p>Im traditionellen Produktunternehmen wird die Entscheidungskompetenz an der Spitze des Unternehmens wahrgenommen. Im Lösungsgeschäft funktioniert diese Machtbündelung nicht mehr. Denn die Komplexität schon weniger paralleler Projektaufträge würde die Kapazitäten jeder noch so starken Chefpersönlichkeit sprengen. Im besten Fall könnte er &#8230; <a href="http://www.gronova.org/blog/im-loesungsgeschaeft-liegt-die-entscheidungskompetenz-an-der-basis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/andreas-suter/">Andreas Suter</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gronova.org/blog/im-loesungsgeschaeft-liegt-die-entscheidungskompetenz-an-der-basis/">Im Lösungsgeschäft liegt die Entscheidungskompetenz an der Basis</a></p><div>
<p>Im traditionellen Produktunternehmen wird die Entscheidungskompetenz an der Spitze des Unternehmens wahrgenommen. Im Lösungsgeschäft funktioniert diese Machtbündelung nicht mehr. Denn die Komplexität schon weniger paralleler Projektaufträge würde die Kapazitäten jeder noch so starken Chefpersönlichkeit sprengen.</p>
<p>Im besten Fall könnte er sich um eine Handvoll Projekte und wenige Kunden kümmern. Die anderen Projekte würden früher oder später aus dem Ruder laufen; und wichtige Kunden blieben ungenügend betreut.</p>
<p>Darum: Im Lösungsgeschäft muss die Entscheidungskompetenz an die Leistungsträger an der Basis delegiert werden. Bei diesen Leistungsträgern sammeln sich die entscheidenden fachlichen und persönlichen Erkenntnisse im Tagesgeschäft, die Kunden optimal zu betreuen sowie die Lösungen kundenindividuell zu entwerfen und zur vollen Kundenzufriedenheit umzusetzen.</p>
<p>Faktisch sind diese Leistungsträger für den unternehmerischen Erfolg verantwortlich. Die Leistungsträger sind darum auch mit echten Entscheidungskompetenzen auszustatten.</p>
<p>Für die Organisation bedeutet dies, eine Kultur (im Sinne des organisatorischen Selbstverständnisses) zu entwickeln, in der die Leistungsträger Vorrang geniessen. Ein Sinnbild dieser Organisationsstruktur ist die umgekehrte Pyramide.</p>
<p><a href="http://www.gronova.org/wp-content/uploads/Leistungsträger-Pyramide.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2170" style="margin-top: 4px; margin-bottom: 14px; margin-left: 0px; margin-right: 14px;" title="Leistungsträger Pyramide" src="http://www.gronova.org/wp-content/uploads/Leistungsträger-Pyramide-300x191.jpg" alt="" width="243" height="155" /></a></p>
<p><strong><em>Leistungsträger</em>,</strong> welche die konkrete Wertschöpfung bestimmen, erbringen und deren Qualität direkt beeinflussen (ca. 80% aller Mitarbeiter des Unternehmens). Typischerweise gehören dazu alle Verkaufende, Projektierende, Entwerfende, Planende, Abwickelnde, Ausführende usw.</p>
<p><strong><em>Interne Dienstleister</em>,</strong> welche die Leistungsträger sowie Führungskräfte unterstützen und dabei einen wichtigen Beitrag leisten, ohne den sonst keine Wertschöpfung erbracht werden könnte (ca. 10-15%).Dazu zählen Assistent(inn)en und Mitarbeiter in der Administration.</p>
<p><strong><em>Führungskräfte</em>,</strong> welche die Leistungsträger und Dienstleister durch Vorgaben führen und die Qualität der Wertschöpfung indirekt, durch Richtunggebung beeinflussen (ca. 5-10%).</p>
<p>In Unternehmen, wo diese Organisationskultur gelebt wird, sind auch die Organigramme auf den Kopf gestellt. Die Entwicklung dieser „Servant-Leadership“ im Managementteam der Führungskräfte braucht allerdings Zeit.</p>
</div>
<p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/andreas-suter/">Andreas Suter</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn &#8220;Pay per Use&#8221; nach hinten losgeht</title>
		<link>http://www.gronova.org/blog/wenn-pay-per-use-nach-hinten-losgeht/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wenn-pay-per-use-nach-hinten-losgeht</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 16:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Jabas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wachstumstipps]]></category>
		<category><![CDATA[all inclusive]]></category>
		<category><![CDATA[Deckungsbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Erlösmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Lösungsgeschäft]]></category>
		<category><![CDATA[Margenerosion]]></category>
		<category><![CDATA[pay per use]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstumstipp]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gronova.org/?p=2162</guid>
		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://www.gronova.org/blog/wenn-pay-per-use-nach-hinten-losgeht/">Wenn &#8220;Pay per Use&#8221; nach hinten losgeht</a></p><p>„Pay per use, all inclusive“ – nicht immer zum Vorteil des Anbieters XEROX innovierte einst den Markt für Kopiergeräte mit „Pay per Use“, das heisst Abrechnung nach Anzahl gefertigter Kopien. Zögerliche Kunden konnten so trotz damals noch unausgereifter Technologie zum &#8230; <a href="http://www.gronova.org/blog/wenn-pay-per-use-nach-hinten-losgeht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/paul-jabas/">Paul Jabas</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gronova.org/blog/wenn-pay-per-use-nach-hinten-losgeht/">Wenn &#8220;Pay per Use&#8221; nach hinten losgeht</a></p><div>
<p><strong>„Pay per use, all inclusive“ – nicht immer zum Vorteil des Anbieters</strong></p>
<p>XEROX innovierte einst den Markt für Kopiergeräte mit „Pay per Use“, das heisst Abrechnung nach Anzahl gefertigter Kopien. Zögerliche Kunden konnten so trotz damals noch unausgereifter Technologie zum Kauf überzeugt werden.</p>
<p>In der Zwischenzeit wurde dieses Erlösmodell in vielen Branchen imitiert. Gerade, wo die Marktleistung komplex und der Erklärungsbedarf besonders hoch ist, ist es beliebt.</p>
<p><strong>Aber aufgepasst:</strong> Was als Verkaufs-Booster gedacht ist, kann sich als <em>Profit-Killer</em> entpuppen. Zum Beispiel hat sich „Bezahlung pro Befund“ auch im medizinischen Laborbereich durchgesetzt, d.h. das Labor erhält den Analyseautomaten kostenlos und bezahlt die Reagenzien.</p>
<p>Doch dadurch ist der Wettbewerb erst recht angeheizt worden, weil bisher schwierig vergleichbare Laborlösungen von verschiedenen Wettbewerbern für den Kunden vergleichbar wurden, nämlich Preis pro Befund.</p>
<p>Damit ist das Geschäft mit Analyseautomaten und Reagenzien banalisiert worden und hat faktisch die Charakteristik von Commodity-Märkten angenommen; der Wettbewerb wird nur noch über den Preis und nicht durch den Mehrwert der Lösung geführt.</p>
<p>Konsequenterweise hat sich kundenseitig die Entscheidungskompetenz für Beschaffungen vom technisch-operativen Laborleiter zum rein kommerziell orientierten Einkäufer verschoben. Diese Entscheidungsträger sind für Argumente wie Probenzubereitung, Testzuverlässigkeit oder differenzierte Services (z.B. Wochenend-Support, Back-up-Bereitstellung) wenig empfänglich. Den Laborleitern wird vielerorts nur noch die Kompetenz für die Vorevaluierung der technischen Lösungen (Short-listing) zugestanden.</p>
<p>Die Wettbewerbsintensität hat dazu geführt, dass alle wesentlichen Wettbewerber die „Bezahlung pro Befund“ zwischenzeitlich mit „all inclusive“ ergänzt haben, das heisst, dass nicht nur der Analyseautomat, sondern sämtliche Serviceleistungen über den gesamten Geschäftsbeziehungszyklus unverrechnet erbracht werden.</p>
<p><a href="http://www.gronova.org/wp-content/uploads/Margenerosion-Pay-per-Use.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-2163" style="margin-top: 4px; margin-bottom: 14px; margin-left: 0px; margin-right: 0px;" title="Margenerosion Pay per Use" src="http://www.gronova.org/wp-content/uploads/Margenerosion-Pay-per-Use-1024x390.jpg" alt="" width="620" height="236" /></a></p>
<p>Diese Kombination von „Bezahlung pro Befund“ und „all inclusive“ hat die Negativspirale von sinkenden Preisen bei steigenden Kosten von nicht verrechenbaren Serviceleistungen erst recht in Gang gesetzt. Gerade die zunehmend technische Komplexität von Laborautomatisierung und informationstechnischer Integration steigert die Nachfrage nach Supportleistungen bis zum faktischen Betrieb vor Ort – natürlich für den Kunden kostenlos.</p>
</div>
<p><a rel="author" href="http://www.gronova.org/blog/author/paul-jabas/">Paul Jabas</a></p>]]></content:encoded>
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